funkenerosives Abtragen
ein thermisches Abtragverfahren zur Bearbeitung von Metallen. Der Werkstoff wird durch einen Funken, der zwischen der Werkzeugelektrode und dem Werkstück als der anderen Elektrode überschlägt, punktförmig geschmolzen oder verdampft. Werkzeug und Werkstück befinden sich in einer Wanne mit Dielektrikum; entsprechend dem Abtrag wird das Werkzeug vorgeschoben. Die elektrische Spannung liegt bei 40 bis 300 Volt. Man unterscheidet funkenerosives Bohren und funkenerosives Schneiden (mit Drahtelektrode oder scheibenförmiger Elektrode). Das Verfahren wird angewandt zur Herstellung schwer bearbeitbarer und auch gehärteter Werkstoffe.
Auch: Funkenerosion, ; Funkenerodieren