ge ọ rgische Schrift
eine Buchstabenschrift, beruht auf einem streng phonologischen Prinzip: 33 Zeichen für die 5 Vokale und 28 Konsonanten. Sie entstand Anfang des 5. Jahrhunderts auf der Grundlage des Altaramäischen und in Anlehnung an das griechische Alphabet. Überliefert sind drei Varianten: 1. die sog. Priesterschrift (5. – 10. Jahrhundert), 2. die daraus entwickelte eckige Buchschrift, im kirchlichen Schrifttum bis zum 18. Jahrhundert verwendet, 3. die daraus im 11. Jahrhundert abgeleitete sog. Kriegerschrift für den weltlichen Gebrauch, im Wesentlichen die heutige Schrift.