Godard

Jahr
1960
Land
Frankreich
Regie
Jean-Luc Godard
Kamera
Raoul Coutard
Drehbuch
Jean-Luc Godard, nach einer Idee von François Truffaut
Schauspieler
Jean-Paul Belmondo, Jean Seberg
Auszeichnungen
Filmfestspiele Berlin 1960 für Regie
Original-Titel
A BOUT DE SOUFFLE
Deutscher Titel
Außer Atem

The referenced media source is missing and needs to be re-embedded. © Corbis/Bettmann/Reuters Godard, Jean-Luc Jean-Luc Godard © Corbis/Bettmann/Reuters Jean-Luc, französischer Filmregisseur, * 3. 12. 1930 Paris; mit seinen Filmen und filmkritischen Arbeiten wichtiger Vertreter der „Nouvelle Vague“ und von großem Einfluss auf das moderne Kino.

Godard arbeitete zunächst als Filmkritiker, bevor er mit der Realisierung von Kurzfilmen begann. Er gewann bereits mit seinem Spielfilmdebüt „Außer Atem“ 1960, das die Konventionen des US-Kriminalfilms mit innovativen filmtechnischen Mitteln überschreitet, große Anerkennung. In der Folgezeit entfernte er sich immer weiter vom traditionellen Erzählkino und wandte sich im Zuge der Studentenrevolte 1968 einer politisch orientierten Filmarbeit zu. In den 1970er Jahren experimentierte Godard mit neuen videotechnische Verfahren und arbeitete auch für das Fernsehen, bevor er mit Beginn der 1980er Jahre wieder zum Kinofilm zurückfand. Seine jüngeren Werke zeichnen sich durch die Auflösung herkömmlicher filmischer Strukturen in impressionistisch-essayistische Erzählweisen aus, die sich einer einfachen Rezeption verweigern. Filme u. a.: „Die Geschichte der Nana S.“ 1962; „Die Verachtung“ 1963; „Die Außenseiterbande“ 1964; „Pierrot le fou“ 1965; „Masculin-Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola“ 1966; „Weekend“ 1967; „Eins plus Eins“ 1968; „Numéro deux“ 1975; „Rette sich, wer kann (das Leben)“ 1980; „Passion“ 1982; „Vorname Carmen“ 1983; „Maria und Joseph“ 1984; „Détective“ 1985; „Nouvelle Vague“ 1990; „Historie(s) du Cinéma“ 1998; „Eloge de l ’ amour“ 2001; „Notre Musique“ 2004.