Guillaume
Günter, deutscher Offizier des DDR-Staatssicherheitsdienstes, * 1. 2. 1927 Berlin, † 10. 4. 1995 Eggersdorf; kam 1956 als angeblicher Flüchtling in die Bundesrepublik Deutschland, trat der SPD bei und wurde 1970 Referent im Bundeskanzleramt. 1974 wurde er unter Spionageverdacht verhaftet. Bundeskanzler W. Brandt übernahm die politische Verantwortung für die Affäre und trat zurück. Guillaume wurde 1975 zu 13 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, 1981 in die DDR entlassen.