Haarsterne
The referenced media source is missing and needs to be re-embedded. © RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali Haarstern (Mittelmeer-) Mittelmeer-Haarstern Der Mittelmeer-Haarstern (Antedon mediterranea) kann sich am Untergrund mit etwa 20 Zirren fest halten. © RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali schon aus dem Kambrium bekannte Ordnung der Stachelhäuter mit meist lang gestieltem, blumenkelchartigem Körper, der fünf einzelne oder aus diesen hervorgegangene zehn Arme aufweist. Der Mund befindet sich im Gegensatz zu Seeigeln und Seesternen oben, von ihm strahlen fünf Furchen aus, deren Seiten mit kleinen Fangarmen und deren Wände mit feinen Wimpern besetzt sind, die alle Nahrungsbrocken zum Munde treiben. Ihre tonnenförmige Larve hat einen Wimperschopf und fünf Wimperreihen. Das Skelett ist aus kleinen Kalktafeln aufgebaut (liefert nach dem Tod der Tiere den fossilen Trochitenkalk). Es gibt fest sitzende Haarsterne ( Seelilien im engeren Sinne) und frei bewegliche Haarsterne ( Haarsterne im engeren Sinne). Die Haarsterne leben häufig in beträchtlicher Meerestiefe (4000 – 5000 m). Fest sitzende Formen sind z. B. die Arten der Gattung Pentacrinus , frei bewegliche z. B. der auch in der Nordsee lebende Antedon .
Auch: Seelilien, ; Liliensterne, ; Crinoidea