Harich

Wolfgang, deutscher Philosoph, * 9. 12. 1923 Königsberg, † 15. 3. 1995 Berlin; Sohn von Walter Harich ; ab 1946 als Publizist der SED tätig, 1949 Professor in Berlin (Ost); 1957 wegen „Bildung einer konspirativen staatsfeindlichen Gruppe“ zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt; Ende 1964 vorzeitig entlassen; lebte 1979 – 1981 in der Bundesrepublik Deutschland; 1990 wurde er rehabilitiert. Werke: „Kommunismus ohne Wachstum?“ 1975; Autobiografie „Ahnenpass“ (postum) 1999.