He|te|ro|go|nie 〈f. 19; unz.〉 1 〈Biol.〉 Wechsel zw. geschlechtlicher u. ungeschlechtlicher Fortpflanzung, dadurch unbeabsichtigtes Entstehen heterogener Spezies 2 〈Philos.; Psych.〉 bes. von W. Wundt betonte Erfahrung, dass sich im Handlungsverlauf die ursprüngliche Zwecksetzung verändert u. unbeabsichtigte Nebenziele entstehen, die wiederum neue Motive für zukünftiges Handeln sind (Motivwandlung); Ggs Homogonie [< Hetero… + grch. gone ”Erzeugung, Geburt“]
H
Heterogonie
WahrigQuelle: Wahrig Wissenschaftslexikon