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Hinduismus: Götter Götter des Hinduismus Name Bedeutung Adityas Gruppe von 7 Göttern, u. a. Waruna und Mitra Agni Feuergott Aschwins Zwillingspaar der göttlichen Ärzte, Rosselenker am Morgenhimmel Brahma(n) Urgrund allen Seins, personifiziert Schöpfer und Lenker der Welt Buddha im Hinduismus eine Inkarnation Vishnus Dewi Gattin Shivas, Durga Durga Gattin Shivas, „Große Mutter“, in ihrem schrecklichen Aspekt Kali Ganesha der elefantenköpfige Sohn des Shiva und der Durga, Gott der Schreibkunst; Nothelfer Indra Kriegs- und Gewittergott Kali „die Schwarze“, Gattin Shivas, der schreckliche Aspekt der Durga Kama Liebesgott Karttikeya Kriegsgott, identisch mit Skanda Krishna „der Dunkle“, verehrt als Inkarnation Vishnus Lakshmi Gattin Vishnus, Göttin des Glücks Manu Stammvater der Menschheit, Urheber der Ordnung und Sitte Mitra Gott des Lichts, der Freundschaft und der Verträge Naga Schlangengottheiten, Fruchtbarkeitsträger Parwati Beiname der Durga Prajapati Gattin Shivas Rama als eine Inkarnation Vishnus verehrt Rudra Sturmgott, Herr der Tiere; Name des Shiva Saraswati Göttin der Gelehrsamkeit Shakti Gattin Shivas, Personifikation der schöpferischen Energie Shiva zusammen mit Vishnu der höchste Gott, Schöpfer und Zerstörer des Alls Skanda Kriegsgott, Sohn Shivas Waruna Hüter der kosmischen und der sittlichen Weltordnung, später Gott des Wassers Vishnu bildet mit Brahma und Indra eine Götterdreiheit; Erhalter der Welt, 10 verschiedene Inkarnationen (Avataras) Yama Urmensch, zugleich Gott des Todes vorwiegend in Indien praktizierte und drittgrößte der Weltreligionen, die in Nepal zugleich Staatsreligion ist. Ihre Hauptmerkmale liegen in der Anerkennung der heiligen Schriften der Veden (von sanskr. „veda“ = Wissen) und der Zugehörigkeit zu einem Kastensystem. Seine rund 900 Mio. Anhänger betrachten den Hinduismus nicht als Religion, sondern als allumfassende und ewig geltende kosmische Ordnung. Die Hindus kennen weder einen gemeinsamen Religionsstifter noch ein der Bibel oder dem Koran vergleichbares heiliges Buch. Sie verehren zwar eine Vielzahl von Göttern, die allerdings nur verschiedene Aspekte des „Brahman“, des unvergänglichen Göttlichen, darstellen. Die zwei Hauptströmungen des Hinduismus – nach ihren jeweils meistverehrten Gottheiten Vishnu und Shiva – Vishnuismus und Shivaismus genannt, zeigen zwar unterschiedliche Wege zur Erlösung auf, sind in ihren Grundvorstellungen jedoch ähnlich.