Hirst

Damien, brit. Installationskünstler, * 1965 Bristol; H. trat 1988 international mit der von ihm organisierten Gruppenschau „Freeze“ in einer Lagerhalle der Londoner Docklands in Erscheinung. Seit dieser Zeit schockiert er das Publikum u. a. 1991 mit einem Tigerhai in Formaldehyd oder 1992 mit einem blutverschmierten Glaskasten, in dem ein Gewaltverbrechen stattgefunden hat; auf der Aperto-Schau der Biennale in Venedig stellte er 1993 eine Kuh u. ihr Kalb aus, die der Länge nach durchgeteilt u. in Würfeln mit Formaldehyd konserviert waren. Daneben entstehen Videos u. seit Mitte der 1990er Jahre auch Filme. Zentrale Themen aller Arbeiten sind Tod u. Leben sowie Verfall u. Schönheit.