Hungeröd ẹ m

allgemein Gewebswassersucht infolge chronischer Unterernährung bzw. Mangelernährung. Ursache des Hungerödems ist der Eiweißmangel, der dazu führt, dass das Wasser nicht gebunden wird, sondern durch die überdies geschädigten, abnorm durchlässigen Gefäßwände ins Gewebe austritt. Zur Behandlung dient u. a. eine ärztlich geleitete Ernährungstherapie.

Auch: Kriegsödem