Japan
Im 1. Weltkrieg stand Japan aufseiten der Alliierten und erhielt im Versailler Vertrag die deutsche Kolonie Kiautschou und das Völkerbundmandat über die Karolinen, Marianen und Marshallinseln zugesprochen. 1926 bestieg Kaiser Hirohito den Thron und verstärkte die Expansionspolitik. 1931 besetzte Japan die Mandschurei, 1937 kam es zum Krieg mit China.
Nach Ausbruch des 2. Weltkriegs schloss Japan 1940 mit Deutschland und Italien den Dreimächtepakt. Mit dem Überfall auf den US-Flottenstützpunkt Pearl Harbor am 7. 12. 1941 trat es in den Krieg gegen die USA ein. Zunächst konnte Japan weite Teile Südostasiens und des pazifischen Raums erobern. Im Juni 1942 kam es zur militärische Wende, aber erst die verheerende Wirkung der US-amerikanischen Atombombenabwürfe auf Hiroshima (6. 8.) und Nagasaki (9. 8.) zwangen Japan zur Kapitulation am 2. 9. 1945. In der Verfassung vom 3. 5. 1947 verzichtete Japan auf Krieg oder Anwendung von Gewalt und wurde eine parlamentarische Monarchie.