Jazzgymnastik
durch Einbeziehung neuer Ausdrucksformen weiterentwickelte Art der rhythmischen Gymnastik , bei der Jazz-, Pop-, Soul-, Beat- u. Schlagermusik zur Unterstützung der Bewegungsdynamik dienen; die gymnast. Grundformen wie Laufen, Springen, Federn, Schwingen, Hüpfen u. Drehen werden durch Bewegungsprinzipien des Jazztanzes (Polyzentrik, Multiplikationen, jazzgemäße Spannungs-Lösungs-Vorgänge) erweitert. Individuelle Interpretationen der Musik u. Improvisationen lassen die Übergänge von der J. zum Jazztanz oder zu Begriffen wie „Tanzgymnastik“, „rhythmischer Tanz“ u. Ä. fließend erscheinen.