Jenaplan-Schule

von Peter Petersen im Bemühen um eine „Neue Erziehung“ entwickelte, in seiner Jenaer Übungsschule ab 1923 erprobte und heute wieder verstärkt praktizierte Schulkonzeption einer „Lebensgemeinschaftsschule“. Wesentliche Merkmale sind: jahrgangsübergreifende Stammgruppen statt Jahrgangsklassen; Wochenarbeitsplan statt Normalstundenplan; Lernentwicklungsbericht statt Zensuren; lehrerzentrierter Unterricht wird ersetzt durch Gespräch (Kreisgespräch, Vortrag, Aussprache u. a.), Spiel (freies Spiel, Lernspiel, Pausenspiel u. a.), Arbeit (Gruppenarbeit, Wahlkurse, Niveaukurse, handwerkliche Arbeit u. a.) und durch die Feier (Morgen-, Wochenanfangs-, Wochenabschluss-, Geburtstagsfeier u. a.). In Deutschland gibt es sowohl Grundschulen als auch weiterführende Schulen , die nach dem Jenaplan arbeiten.