Josephson-Effekte

zwei von dem englischen Physiker B. D. Josephson 1962 vorausgesagte und später nachgewiesene Effekte: 1. liegt an zwei dünnen supraleitenden Metallen mit einer sehr dünnen Isolierschicht (etwa 10 – 6 mm) eine Gleichspannung, so entstehen hochfrequente Wechselspannungen mit einigen Billionen Schwingungen pro Sekunde. Der Quotient aus der Frequenz f und der Spannung U ist eine Naturkonstante: f/U = 2e/h (e = elektrische Elementarladung; h = Planck ’ sche Wirkungsquantum). 2. der Effekt kann umgekehrt zur Herstellung extrem stabiler Gleichspannungen genutzt werden. – Die Josephson-Effekte ermöglichen auch die sehr genaue Messung der Sommerfeld ’ schen Feinstrukturkonstanten , deren Wert für die physikalische Grundlagenforschung von großer Bedeutung ist.