Jugendmusik
in der um 1900 beginnenden Wandervogelbewegung wurzelnd, die in der Volksliedpflege ( Zupfgeigenhansl ) und der Förderung des eigenen Musizierens ihre besondere musikalische Aufgabe sah. Neben A. Halm traten in der Jugendmusik besonders F. Jöde und W. Hensel hervor. Die „Offenen Singstunden“ Jödes (1926) sollten die Wiedererweckung des deutschen Volkslieds durch die aktive Teilnahme des ganzen Volkes am Volksgesang fördern. Weiterführung dieser Idee durch G. Wolters ’ Singstunden (1951), Erweiterung des Liedguts durch europäische Volkslieder und neue Liedschöpfungen.