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The referenced media source is missing and needs to be re-embedded. © mev, Augsburg Jutefasern Jutefasern Nikolaussäckchen aus grober Jute © mev, Augsburg die Bastfaser mehrerer indischer Corchorus-Arten , die zur Familie der Lindengewächse gehören. Im Handel ist Jute allerdings zu einem Sammelnamen geworden; so werden die Fasern von Hibiscus cannabinus als afrikanische Jute (Javajute) und die Fasern von Abutilon avicennae als chinesische Jute bezeichnet. – Die größten Mengen der Echten Jute liefern Corchorus capsularis und Corchorus olitorius . Neben dem Hauptanbaugebiet (98%) in Bangladesch und Indien (Indischer Flachs) wird Jute auch in China, Algerien, Brasilien, Guyana u. a. gewonnen. Die Jute gedeiht am besten in den tropischen und subtropischen Zonen. Die Faser wird nach dem Abschneiden oder Ausraufen der Pflanze mittels der Röste gewonnen, wobei Tau- und Wasserröste verwendet werden. Die Fasern werden im ungebleichten Zustand zu groben Geweben verarbeitet, aus denen bevorzugt Säcke hergestellt werden. Bessere Jutegewebe dienen auch zur Herstellung von Teppichen, Tischdecken und Vorhängen.