Kästner
- Jahr
- 1931
- Land
- Deutsches Reich
- Genre
- Ein Roman für Kinder
- Regie
- Gerhard Lamprecht
- Kamera
- Werner Brandes
- Drehbuch
- Billy Wilder
- Verfasser
- Kästner , Erich
- Schauspieler
- Fritz Rasp, Käthe Haack, Rolf Wenkhaus, Rudolf Briebach
- Original-Titel
- EMIL UND DIE DETEKTIVE
- Deutscher Titel
- Emil und die Detektive
- Veröffentlicht
- Deutsches Reich
- Erscheinungsjahr
- 1928
Erich, deutscher Schriftsteller, * 23. 2. 1899 Dresden, † 29. 7. 1974 München; begann als Journalist in Leipzig und Berlin; ab Ende der 1920er Jahre Erfolge mit den Gedichtbänden „Herz auf Taille“ 1928, „Lärm im Spiegel“ 1929 und „Gesang zwischen den Stühlen“ 1931, in denen Kästner unter der Bezeichnung „Gebrauchslyrik“ zeitkritisch und teils sarkastisch die Alltagswirklichkeit der Menschen nachzeichnet. Mit dem Großstadtroman „Fabian“ 1931 verfasste er einen der bedeutendsten sozialkritischen Romane der Weimarer Republik; daneben entstanden die Jugendbücher „Emil und die Detektive“ 1929, „Pünktchen und Anton“ 1932 sowie „Das fliegende Klassenzimmer“ 1933, die auch international zu großen Erfolgen wurden. 1933 Verbrennung seiner Bücher durch die Nationalsozialisten und Publikationsverbot für Deutschland; Kästner schrieb fortan Unterhaltungsromane („Drei Männer im Schnee“1934; „Georg und die Zwischenfälle“ 1938, unter dem Titel „Der kleine Grenzverkehr“ 1949) und veröffentlichte im Ausland; ab 1942 totales Publikations- und Schreibverbot. Nach dem Krieg Mitbegründer des Münchener Kabaretts „Die kleine Freiheit“; seine Haltung als gesellschaftspolitischer Aufklärer zeigt sich auch in der Tierfabel „Konferenz der Tiere“ 1949 und in der Komödie „Schule der Diktatoren“ 1957; 1952 – 1962 Präsident des Deutschen PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland; 1957 erhielt er den Georg-Büchner-Preis. Weitere Werke: „Dr. Erich Kästners lyrische Hausapotheke“ 1936; „Das doppelte Lottchen“ 1949; „Als ich ein kleiner Junge war“ (Erinnerungen) 1957.