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Wilhelm, deutscher Philosoph, * 3. 9. 1905 Hohendorf-Neugattersleben, † 24. 9. 1976 Erlangen; 1950 Professor in Hannover, 1954 – 1970 in Erlangen; Schüler R. Bultmanns und M. Heideggers ; Mitbegründer der Erlanger Schule ; Kritiker des neuzeitlichen profanen Rationalismus, vollzog in Deutschland die Wende zu einem durch Sprachkritik und Logik geschärften methodischen Bewusstsein. Hauptwerk: „Christentum und Geschichtlichkeit“ 1940; „Die Wurzeln der neuzeitlichen Wissenschaft und Profanität“ 1948; „Platons Selbstkritik im Sophistes“ 1963; „Logische Propädeutik“ (zusammen mit P. Lorenzen ) 1967; „Utopie, Eschatologie, Geschichtstheologie“ 1969; „Philosophische Anthropologie“ 1972; „Von der Sprache zur Vernunft“ 1975.