Kask ạ denschaltung

Hintereinanderschaltung gleichartiger elektrischer Geräte zur Vervielfachung der Einzelleistung; z. B. Kaskadenschaltung von Transformatoren, wobei ein Transformator seine (hohe) Sekundärspannung an einen zweiten und dieser sie eventuell an einen dritten liefert; in Prüfschaltungen verwendet.

Speziell in der Hochenergiephysik wird als elektrische Gleichrichterschaltung eine Kaskadenschaltung benutzt, bei der mehrere Gleichrichterröhren und Kondensatoren hintereinander geschaltet werden; hierdurch wird die Wechselspannung gleichgerichtet und gleichzeitig vervielfacht. Diese Schaltung, Greinacher-Schaltung , wurde 1921 von dem Schweizer Physiker H. Greinacher (* 1880, † 1974) angegeben. Sie ist die Grundlage der Greinacher-Kaskadengeneratoren. Diese Geräte wurden für Spannungen bis zu 3 Mio. Volt gebaut und dienten als Vorschaltgerät von Teilchenbeschleunigern; sie wurden später z. B. durch Zyklotrone ersetzt.