Kenia
Um das Jahr 1000 n Chr. entstanden an der Küste des heutigen Staates islamische Stadtstaaten. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts brachten die Portugiesen die Küstenregion unter ihre Kontrolle, mussten diese aber nach heftigen Kämpfen 1698 dem Sultan von Oman überlassen. 1895 erklärte London Kenia zum Protektorat Ostafrika, 1920 zur Kronkolonie. Das fruchtbare Hochland wurde an weiße Siedler verteilt. Die afrikanische Nationalbewegung entzündete sich, besonders unter den Kikuyu, an der dadurch bedingten Landnot. 1952 brach der Mau-Mau-Aufstand gegen die Kolonialherrschaft aus, den die Briten militärisch niederschlugen. Sie mussten aber schließlich anerkennen, dass sich die Kolonialherrschaft überlebt hatte. So erhielt Kenia 1963 die Unabhängigkeit.