Kerr-Zelle
Gerät zur Umwandlung elektrischer Stromschwankungen in entsprechende Lichtschwankungen mit Hilfe des elektrooptischen Kerr-Effekts: Ein Lichtstrahl durchläuft zwei gekreuzte Nicol ’ sche Prismen, die einen gewissen Abstand voneinander haben. In dem dazwischen befindlichen isotropen Medium (meist Nitrobenzol) wird ein von einem Sender gesteuertes elektrisch veränderliches Feld erzeugt, das die Polarisationsebene des Lichts dreht (Kerr-Effekt) , so dass der aus dem zweiten Prisma austretende Lichtstrahl entsprechende Intensitätsschwankungen erleidet. Technische Anwendung der Kerr-Zelle z. B. beim Tonfilm.
Auch: Karolus-Zelle