Kinderkommunion

die Sitte, unmündigen getauften Kindern die Kommunion zu reichen. Die Kinderkommunion bürgerte sich zusammen mit der Kindertaufe zu Beginn des 3. Jahrhunderts im Osten und im Westen ein. Sie galt als Höhepunkt der Taufhandlung. Bei Säuglingen wurde die Kinderkommunion durch den in Wein eingetauchten Zeigefinger des Priesters gespendet. Im Abendland verlor die Kinderkommunion im 13. Jahrhundert an Bedeutung. An ihre Stelle trat die Kommunionspflicht um das siebente Lebensjahr herum.