Kishi
The referenced media source is missing and needs to be re-embedded. © Corbis/Bettmann/UPI Kishi, Nobusuke und Sukarno, Achmed Nobusuke Kishi und Achmed Sukarno Nobusuke Kishi (links) und der indonesische Staatspräsident Achmed Sukarno (1955) © Corbis/Bettmann/UPI Nobusuke, japanischer Politiker, * 13. 11. 1896 Präfektur Yamaguchi, † 7. 8. 1987 Tokyo; während des 2. Weltkrieges als Minister für Handel und Industrie (1941/42) und als Vizeminister des Munitionsministeriums (1943/44) für die japanische Rüstungsproduktion hauptverantwortlich. Als Hauptkriegsverbrecher zu lebenslänglicher Haft verurteilt, wurde er bereits im Dezember 1948 entlassen und gewann entscheidenden Einfluss auf den wirtschaftlichen Wiederaufbau Japans. 1954/55 war Kishi Generalsekretär der Demokratischen Partei und 1955/56 Vorsitzender der neuen Liberaldemokratischen Partei, 1956/57 Außenminister, 1957 – 1960 Ministerpräsident und Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei. Schwere Unruhen im Zusammenhang mit der Verlängerung des japanisch-amerikanischen Sicherheitsvertrages führten zu seinem Rücktritt. Zusammen mit Yoshida gilt Kishi als Vater des japanischen „Wirtschaftswunders“.