Klimaregeln

die bei warmblütigen Wirbeltieren, z. T. auch wechselwarmen Tieren zu beobachtende Erscheinung, dass die im kühleren Klima lebenden Unterarten sich durch größere Körper (Bergmann ’ sche Regel) , kürzere Körperanhänge (Schwanz, Ohren, Schnäbel, Extremitäten; Allen ’ sche Regel ) und geringere Ausbildung der braunen Farbstoffe (Phäomelanine und Eumelanine; Gloger ’ sche Regel ) von den in wärmerem Klima lebenden unterscheiden. Außer diesen gibt es noch weitere, weniger deutlich ausgeprägte Klimaregeln.