Koguryo

koreanischer Teilstaat, 37 v. Chr. bis 668 n. Chr. Königreich; entwickelte sich aus einem Stammesfürstentum am oberen Yalu und umfasste nach Auflösung der chinesischen Kolonie von Lolang ganz Nordkorea und die halbe Mandschurei; 668 von Silla und vom Tang-Staat zerstört. Als Kulturreste blieben Festungsbauten und ein gewaltiges Gräberfeld erhalten. In den Kammern der Yalu-Gräber befinden sich berühmte Fresken (Grab der Tänzer, Dreikammergrab, Grab der vier Geister); die Anlagen wurden 2004 zum Weltkulturerbe erklärt. – Koguryo hatte bereits früh eine hoch entwickelte Kunst und Wissenschaft: 371 wurde die erste Universität gegründet.