Kopftuch

unterschiedlich großes, meist rechteckiges Stoffstück, als Schutz u. Zierde meist von der Frau getragen. Im alten Ägypten zum Königskopftuch, im Orient zum Turban , im MA auch als dünner Schleier zu verschiedenartigsten, meist das Haar vollkommen verhüllenden Hauben drapiert. Später auch Haartuch, Kopfschürze u. im 18. Jh. u. in der Volkstracht Regentuch genannt; seit den 1930er Jahren in Dreiecksform zusammengelegt u. unter dem Kinn gebunden.