Kor ị nthischer Bund
nach der Schlacht von Chaironeia 338 v. Chr. von Philipp II. von Makedonien in Korinth gegründetes Bündnis griechischer Staaten (außer Sparta) unter makedonischer Hegemonie, mit dem – später von Alexander dem Großen verwirklichten – Ziel eines Rachekriegs gegen Persien. Der Bund zerfiel nach Alexanders Tod 323 v. Chr. Der Korinthische Bund diente dem 224/223 v. Chr. gegründeten panhellenischen (allgriechischen) Bund des Antigonos Doson zum Vorbild.