Lärmschäden
Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Einwirkung störender Geräusche. Dabei ist wesentlich, dass auch Lärmgewöhnung nicht vor Lärmschäden schützt. Lärm wirkt stets als Stress und führt, abgesehen von direkten Schädigungen des Gehörorgans (Lärmschwerhörigkeit) , über das vegetative Nervensystem zu neuro-hormonalen Fehlsteuerungen mit verschiedenen funktionellen, u. U. auch organischen Manifestationen. Insbesondere lang andauernder Lärm führt u. a. zu Nervosität, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Verdauungsstörungen, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und allgemeine Leistungsabnahme. Nach den Richtlinien des Deutschen Arbeitsrings für Lärmbekämpfung werden 3 Grade von Lärmschäden unterschieden: 1. Belästigung durch Lärm (mit Beeinträchtigung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens), 2. Gesundheitsgefährdung (u. U. mit Leistungsminderung), 3. Gesundheitsschädigung (mit objektiv nachweisbaren Störungen).