Lenz

Genre
Roman
Verfasser
Lenz , Siegfried
Deutscher Titel
Der Verlust
Veröffentlicht
Bundesrepublik Deutschland und DDR
Erscheinungsjahr
1981

Siegfried, deutscher Schriftsteller, * 17. 3. 1926 Lyck, Masuren; Mitglied der Gruppe 47 ; lebt seit 1945 in Hamburg, zunächst Redakteur, seit 1951 freier Schriftsteller; schildert in seinem Debütroman „Es waren Habichte in der Luft“ 1951 die Erfahrung mit totalitärer Herrschaft. Die schicksalhafte Bewährung des Einzelnen, die Auseinandersetzung mit dem NS-Regime sowie Schuld und Vereinsamung des modernen Menschen werden zu zentralen Themen seiner Werke, so auch im Roman „Deutschstunde“ 1968, der als Hauptwerk gilt. Mit den humoristischen Erzählbänden „So zärtlich war Suleyken“ 1955 und „Der Geist der Mirabelle“ 1975 erzielte Lenz große Publikumserfolge; weitere Erzählungen und Romane: „Heimatmuseum“ 1978; „Der Verlust“ 1981; „Exerzierplatz“ 1985; „Die Auflehnung“ 1994; „Fundbüro“ 2003; „Schweigeminute“ 2008; „Landesbühne“ 2009; erhielt 1988 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.