López de Arriortúa

José Ignacio, spanischer Industriemanager und Wirtschaftsfachmann, * 18. 1. 1941 Amorebieta (Baskenland); nach dem Ingenieursstudium Tätigkeit bei spanischen Tochterfirmen von US-Konzernen, z. B. Westinghouse und Firestone; ab 1980 bei General Motors, wo er bis 1993, u. a. auch bei der deutschen GM-Tochter Opel AG , verschiedene Positionen bekleidete, zuletzt als Einkaufschef in der Konzernzentrale in Detroit; 1993 Wechsel zur Volkswagen AG auf Initiative von Ferdinand Piëch, wurde Vorstandsmitglied im Bereich Produktionsoptimierung und Beschaffung und leitete mit neuen Methoden eine nachhaltige Kostensenkung ein. Lopéz ’ Wechsel von GM zu VW löste einen Streit zwischen beiden Konzernen um verschwundene Unterlagen aus. Opel und GM stellten Strafantrag wegen Verrats von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen und Industriespionage. Aufgrund massiven Drucks musste López 1996 den Konzern verlassen, das Strafverfahren wurde später unter Auflagen eingestellt; zurückgekehrt nach Spanien, gründete López eine Unternehmensberatung, wurde jedoch bei einem Autounfall 1998 schwer verletzt und zog sich aus der Unternehmensführung zurück.