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Sonderverwaltungsregion an der südchinesischen Küste, 21 km 2 , 425 000 Einwohner; besteht aus der Hauptstadt Macau (343 000 Einwohner) auf der gleichnamigen Halbinsel und zwei Inseln, die untereinander und mit dem chinesischen Festland durch Brücken verbunden sind; Festungsruinen aus dem 17. Jahrhundert, Fassade der 1835 abgebrannten St.-Pauls-Kathedrale, das historische Zentrum wurde 2005 zum Weltkulturerbe erklärt; Universität auf Taipa (gegründet 1981); Goldhandel, Fremdenverkehr. – 1557 portugiesische Kolonie, seit 1951 portugiesisches Überseeterritorium. – Nach einem 1987 geschlossenen Abkommen fiel Macau 1999 an China zurück, sein jetziges Wirtschafts-, Gesellschafts- und Rechtssystem soll noch 50 Jahre lang beibehalten werden.

Auch: Macao