M ạ́ laga

südspanische Hafenstadt in Andalusien, an der Mündung des Guadalmedina in das Mittelmeer, 561 000 Einwohner; Universität, Kunstakademie; Geburtsort Picassos, Picasso-Museum; Festung Castillo de Gibralfaro, Renaissance-Kathedrale (16. – 18. Jahrhundert); Schiffbau, Eisen-, Textil-, Nahrungsmittelindustrie und chemische Industrie, Erdölraffinerie; bedeutender Handelshafen, Ausfuhr von Südfrüchten, Málagatrauben und -wein, Olivenöl, Rohrzucker, Eisen- und Bleierzen; Tourismus an der Costa del Sol; internationaler Flughafen.

Als Malaca phönizische und karthagische Handelskolonie, seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. römisch, seit 711 von den Arabern beherrscht, 1487 unter Ferdinand II. und Isabella I. erobert und seitdem spanisch.