Maml ụ ken

Leibwache islamischer Herrscher seit dem 9. Jahrhundert, meist türkische oder tscherkessische Sklaven. In Ägypten schwangen sich die Mamluken 1250 – 1517 selbst zu Herrschern des Landes auf: Eine Empörung gegen den letzten Ajjubiden Turan Schah brachte Aibek (1250 – 1257) zur Regierung, die er mit der Sultanin Schadscharat Ad Durr teilte. Baibars (1260 – 1277) schlug die Mongolen 1260 und 1277. Kalawun (1279 – 1290) verdrängte die Kreuzritter fast gänzlich aus Palästina.

Berühmt als Baudenkmäler sind die Gräber der Mamluken-Sultane sowie die Sultan-Hassan-Moschee ( Nassir Hassan , 1347 – 1361) in Kairo. Der Mamluken-Staat, d. h. Ägypten mit Syrien und Palästina, wurde 1517 von den osmanischen Türken unterworfen; unter türkischer Oberhoheit verwalteten die Mamluken bis 1811 Ägypten.

Auch: Mameluken, ; Mamelucken