M ẹ xiko
1876 – 1911 (mit Unterbrechung) war Porfirio Diaz Präsident Mexikos; er baute ein stehendes Heer auf, stellte die staatliche Ordnung her und erreichte einen beträchtlichen Wirtschaftsaufschwung. Sein Sturz leitete die Epoche der mexikanischen Revolution ein, in deren Verlauf mehrere politische Gruppierungen, u. a. auch die besitzlosen Campesinos unter der Führung von Emiliano Zapata und Francisco „Pancho“ Villa , um die Macht kämpften. Schließlich setzte sich Venustiano Carranza gegen Zapata und Villa durch und verkündete 1917 eine neue Verfassung, die das nationale Verfügungsrecht über die Bodenschätze sowie die Direktwahl des Präsidenten festschrieb. Die mexikanische Politik organisierte sich in der Folgezeit im 1929 gegründeten Partido Nacional Revolucionario, der sich ab 1946 Partido Revolucionario Institucional (PRI) nannte. Präsident Lázaro Cárdenas del Río (1934 – 1940) führte die Bodenreform weiter fort und verstaatlichte 1938 die ausländischen Erdölgesellschaften. Im 2. Weltkrieg stand Mexiko auf der Seite der Alliierten.