Mörike
The referenced media source is missing and needs to be re-embedded. © wissenmedia Mörike, Eduard Eduard Mörike © wissenmedia Eduard, deutscher Dichter, * 8. 9. 1804 Ludwigsburg, † 4. 6. 1875 Stuttgart; besuchte 1822 – 1826 das Tübinger Stift, war 1834 – 1843 evangelischer Pfarrer in Cleversulzbach, heiratete 1851 Margarethe von Speeth (Trennung 1873) und wurde Literaturlehrer in Stuttgart. Mit seinen beseelten und klangvollen Gedichten ist Mörike einer der großen Lyriker deutscher Sprache. Bei ihm verbindet sich klassisches Schönes mit romantischem Zwielichtigem und Volksliedhaftem; neben seine Balladen („Der Feuerreiter“; „Die Geister am Mummelsee“) trat die beschauliche humorvolle Idylle („Idylle vom Bodensee“ 1846); auch Übersetzung von Theokrit (1855), Anakreon (1864), Catull u. a. Als Erzähler schrieb Mörike den Künstlerroman „Maler Nolten“ 1832, einige Märchen („Das Stuttgarter Hutzelmännlein“ 1853) und die Novelle „Mozart auf der Reise nach Prag“ 1856.