M ọ zart

Kindheit und Jugend wurden stark vom Vater Leopold geprägt, der sich ab den 1760er Jahren fast ausschließlich der Erziehung und musikalischen Ausbildung seiner Kinder Wolfgang und Maria Anna (* 1751, † 1829, genannt „Nannerl“) widmete. Bereits im Alter von sechs Jahren galt Mozart als Wunderkind; 1763 – 1769 Reisen durch Westeuropa (u. a. München, Paris, London, Den Haag). In London (1764/65) entstanden die ersten Sinfonien unter dem Einfluss von J. C. Bach. 1769 trat der Dreizehnjährige eine Stelle als unbesoldeter Konzertmeister des Erzbischofs von Salzburg an. Zwischen 1769 und 1773 folgten längere Italienaufenthalte, bei denen Mozart starke Eindrücke von der italienischen Oper empfing. Zurück in Salzburg fand er jedoch keine dauerhafte und finanziell einträgliche Stellung; Bewerbungsreisen 1777 – 1779 nach Italien, München, Mannheim und Paris blieben erfolglos. 1781 provozierte Mozart den Bruch mit seinem erzbischöflichen Dienstherren und siedelte nach Wien über, wo er 1782 Constanze Weber (* 1762, † 1842) heiratete.