Neuenburg

The referenced media source is missing and needs to be re-embedded. © wissenmedia Schweiz: Kantone Schweiz: Kantone © wissenmedia Hauptstadt des schweizerischen Kantons Neuenburg, am Westufer des Neuenburger Sees, 31 600 Einwohner (Agglomeration 71 000 Einwohner); mit der Universität (gegründet 1909) und vielen Privatschulen Vermittlerin französischen Geistes, Uhrmacherschule, Konservatorium; Museen; Schloss (12 – 15. Jahrhundert), romanische Stiftskirche Collégiale (12. Jahrhundert), Kaufhaus (Maison des Halles (16. Jahrhundert), Renaissancehäuser; Papier-, Käse-, Zigaretten-, Schokoladen-, Uhrenindustrie; Verkehrszentrum, Straßen- und Eisenbahnknotenpunkt.

Neuenburg ist erstmals 1011 als eine Residenz der Könige von Hochburgund bezeugt und fiel nach deren Aussterben 1033 als Grafschaft an das Reich. 1512 wurde Neuenburg von den Eidgenossen besetzt und bis 1529 als Landvogtei verwaltet. 1530 – 1533 führte G. Farel die Reformation ein. 1648 legte sich Graf Heinrich II. von Neuenburg den Fürstentitel zu. 1707 wurde das vakante Fürstentum dem König von Preußen zugesprochen. 1806 – 1814 hatte der französische Marschall Berthier Neuenburg als kaiserliches Lehen Napoleons I. inne. 1814 kam Neuenburg zugleich unter preußische Herrschaft (bis 1857) wie auch als 21. Kanton zur Eidgenossenschaft. 1848 gaben sich die Neuenburger eine republikanische Verfassung.