N ọ tker
Gelehrter der Frühscholastik, * um 950 im Thurgau, † 29. 6. 1022 St. Gallen (an der Pest); leitete dort die Klosterschule; Neffe und Schüler von Ekkehard I. ; übersetzte Psalmen, Aristoteles , Boethius , Cato , Vergil , Terenz u. a. ins Althochdeutsche; bemühte sich um aussprachegetreue Rechtschreibung („Notker ’ sches Anlautgesetz“).
Auch: Notker Labeo , auch Notker Teutonicus