Proskyn ẹ se

Verehrung einer Gottheit, später auch eines Herrschers durch Niederwerfen und Berühren des Bodens mit dem Gesicht. Bestandteil des altpersischen Hofzeremoniells, von Alexander dem Großen übernommen und im hellenistischen, römischen und byzantinischen Herrscherkult weitergeübt; heute noch in den Ostkirchen üblich (dem Kreuz, den Ikonen und höher stehenden Geistlichen erwiesen).