Rahmenerzählung

1. eine Erzählung, die mehrere selbständige Erzählungen umschließt, meistens in der Form, dass eine Person aus der Haupterzählung (der Rahmenerzählung) die Binnenerzählungen vorträgt; bekannte Beispiele: Tausendundeine Nacht und G. Boccaccios „Decamerone“. – 2. eine Erzählung, die aus zwei Handlungsebenen besteht: In einer Einführung und in einem damit korrespondierenden Schlussteil wird eine Situation geschildert, aus der heraus die eigentliche Erzählung vorgetragen wird.