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The referenced media source is missing and needs to be re-embedded. © Corbis/Bettmann Ravel, Maurice Maurice Ravel © Corbis/Bettmann Joseph Maurice, französischer Komponist, * 7. 3. 1875 Ciboure, † 28. 12. 1937 Paris; Schüler von Gabriel Fauré, lebte zurückgezogen, ohne öffentliche Stellungen; mit Claude Debussy Hauptvertreter des musikalischen Impressionismus; gelangte in den klassizistischen Spätwerken („Sonate für Violine und Cello“ 1920 – 1922) zu Vereinfachung und Radikalität der Polyphonie. Viele Werke Ravels haben spanisches Kolorit („Rhapsodie espagnole“ 1907; das musikalische Lustspiel „L ’ heure espagnole“ 1911 und sein bekanntestes Werk, der „Boléro“ 1928). Ravels schmales Œ uvre enthält Bühnenwerke („L ’ enfant et les sortilèges“ 1920 – 1925), das für Sergej Diaghilew kreierte Ballett „Daphis et Chloë“ (1909 – 1912), Orchesterwerke („La valse“ 1919/20) und Kammermusik; viele seiner Werke für Klavier hat Ravel meisterhaft für Orchester instrumentiert („Pavane pour une enfante défunte“ 1899 für Klavier, orchestriert 1910; „Ma mère l ’ oye“, dt. „Mutter Gans“ 1908 – 1910 für Klavier, orchestriert 1911); er schuf auch die Orchesterfassung von Modes Mussorgskijs „Bilder einer Ausstellung“.