Reichshofrat

neben dem Reichskammergericht oberstes Gericht des Kaisers im römisch-deutschen Reich; 1498 von Maximilian I. errichtet, unter Ferdinand I. Reichshofratsordnung (1559): Präsident, Vizepräsident, Vizekanzler und 18 Räte, vom Kaiser ernannt; Sitz war Wien. Der Reichshofrat entschied in Angelegenheiten der reichsunmittelbaren und kaiserlichen Privilegien; 1806 aufgelöst.