Reizsummengesetz

die Regel, dass auslösende Außenreize ( Auslöser ) und innerer Antrieb sich beim Hervorrufen einer Verhaltensweise summieren. Ist der innere Antrieb ( Erbkoordination ) gering, muss der Außenreiz stark sein und umgekehrt. (Beispiel: Ein satter Mensch kann nur mit besonderen Leckereien zum Essen verlockt werden, ein hungriger isst die einfachsten Speisen). Wird über längere Zeit eine auslösende Situation vorenthalten ( Appetenzverhalten ), kann der sich verstärkende innere Antrieb die Verhaltensweise im Leerlauf ( Leerlaufhandlung ) allein verursachen.