Restrikti ọ nsenzyme

bakterielle Enzyme, die doppelsträngige DNA im Bereich spezifischer Basensequenzen (Erkennungssequenzen) spalten. Je nach Restriktionsenzym entstehen dabei glatte Schnittstellen ( blunt ends ) oder kurze kohäsive, überstehende Einzelstrangenden ( sticky ends ) an den Restriktionsfragmenten. Heute sind mehrere hundert Restriktionsenzyme mit verschiedenen Erkennungssequenzen bekannt, die in vielen molekularbiologischen Verfahren als „Gen-Scheren“ eingesetzt werden. Mit ihrer Hilfe lassen sich ganze Genome in Fragmente zerlegen. Abhängig vom verwendeten Restriktionsenzym entstehen unterschiedliche „Schnittmuster“. In Bakterien dienen Restriktionsenzyme als natürlicher Schutz gegen eindringende Fremd-DNA.