Retinoblast ọ m

bei Säuglingen und Kleinkindern auftretender bösartiger Tumor der Netzhaut im Auge, meist einseitig, seltener beidseitig. Oft wird er zuerst durch ein weißes Aufleuchten der Pupille (Leukokorie) unter bestimmten Lichtverhältnissen bemerkt. Auch plötzliches Schielen eines Auges oder wiederholte Entzündungen können auf ein Retinoblastom hindeuten. In frühem Stadium kann der Tumor durch Bestrahlung, Lasertherapie oder Vereisung behandelt werden. Bei fortgeschrittenem Stadium muss das gesamte Auge entfernt werden. Wird ein solcher Tumor frühzeitig erkannt und behandelt, können etwa 97% der erkrankten Kinder geheilt werden.

Auch: Glioma retinae, ; Neuroblastoma retinae