Rilke

Genre
Tagebuchroman
Verfasser
Rilke , Rainer Maria
Deutscher Titel
Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
Veröffentlicht
Österreich
Erscheinungsjahr
1910

The referenced media source is missing and needs to be re-embedded. © wissenmedia Rilke, Rainer Maria Rainer Maria Rilke © wissenmedia Rainer (eigentlich René) Maria, österreichischer Dichter, * 4. 12. 1875 Prag, † 29. 12. 1926 Valmont bei Montreux; führte ein ruheloses Wanderleben: Kadettenanstalt in Österreich, Studium in Prag, München, Wien, Berlin, 1899 und 1900 Russlandreisen (mit L. Andreas-Salomé , Besuch bei L. N. Tolstoj ), 1901 in Worpswede Heirat mit der Bildhauerin C. Westhoff (1902 Trennung), 1905 – 1914 Wohnsitz in Paris, zuerst als Sekretär bei A. Rodin , dann viele Reisen, besonders in die Mittelmeerländer (1911/12 als Gast der Fürstin Marie von Thurn und Taxis auf Schloss Duino bei Triest), seit 1919 in der Schweiz (Turmschloss von Muzot).

Rilkes Schaffen entwickelte sich von weicher, impressionistischer Stimmungslyrik („Das Stundenbuch“ 1905) zum objektivierenden „Dinggedicht“, in dem das Wesen des Dinges als Abbild Gottes aufgefasst wird, und schließlich zu einem neuen mystischen Weltbild („Duineser Elegien“ 1923; „Sonette an Orpheus“ 1923), mit dem er die Existenzproblematik zu überwinden suchte. Seine Dichtung hatte weltweite Wirkung und rief widersprüchliche Deutungen hervor. – Werke: „Vom lieben Gott und Anderes“ 1900, unter dem Titel „Geschichten vom lieben Gott“ 1904; „Das Buch der Bilder“ 1902; „Auguste Rodin“ 1903; „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ 1906; „Neue Gedichte“ 1907/08; „Requiem“ 1909; „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ (Roman) 1910; „Das Marienleben“ 1913; „Späte Gedichte“ (postum) 1934; „Poèmes français“ (postum) 1935; „Gedichte 1909 – 1926“ (Nachlass) 1953. Außerdem viele Übersetzungen und vor allem Briefe an Aristokratinnen und Richter. – Rilke-Archiv , gegründet 1927 in Weimar, jetzt in Westerwede bei Bremen.