römische Kunst

Zeugnisse der römischen Malerei und Mosaikkunst erhielten sich zahlreich nicht nur in Pompeji und Herculaneum, sondern auch in anderen Städten des römischen Imperiums. Als Wanddekoration führten die Bilder mit perspektivischen Mitteln oft zur illusionistischen Raumerweiterung, besonders im sog. zweiten und vierten pompejanischen Stil, in denen sich mit fantastischen Landschafts- und Architekturmotiven, mythologische Szenen und Ornamentfriesen eine sehr vielfältige Motivwelt entfaltete (Aldobrandinische Hochzeit, die Wandmalereien in der pompejanischen Mysterienvilla u. a.). In römischen Mosaiken, die über das gesamte Imperium verbreitet sind, mischen sich oft lokale Kunsttraditionen mit hellenistischen Elementen; Einflüsse der alexandrinischen Kunst zeigen sich besonders in der Motivwahl (Nillandschaften, Darstellungen exotischer Tiere).