Röntgentherapie

die seltene Anwendung von Röntgenstrahlen zu Heilzwecken als Form der Strahlentherapie . In den durch Röntgenstrahlen getroffenen Stellen werden Moleküle ionisiert und zerstören dadurch die Zelle. Da sie auf teilungsaktives Keim- und Tumorgewebe stärker als auf normales Gewebe wirken, ist eine Verwendung zu Heilzwecken möglich. In Frage kommen: 1. Oberflächenbestrahlung zur unspezifischen Umstimmungstherapie z. B. bei Entzündungen, zur Schmerztherapie bei entzündlich-degenerativen Gelenkerkrankungen oder zur Behandlung oberflächlicher Tumoren; 2. Tiefenbestrahlung zur Behandlung tief liegender Geschwülste; hier wird, um Hautschädigungen zu vermeiden und trotzdem hohe Strahlenmengen geben zu können, von verschiedenen Feldern aus auf ein Gebiet in die Tiefe gewirkt; Leicht- oder Schwermetallfilter absorbieren dabei die hautschädigenden weichen und mittelweichen Strahlen.