Roggen

Roggen: Ernte (Ländervergleich) Statist. Jb. 2007 Roggen-Ernte (in 1000 t) Land 1985 1990 2005 Dänemark 565 565 132 Deutschland 1 821 1 1 945 1 2 794 Kanada 598 939 359 Österreich 339 375 164 Polen 7 600 6 044 3 404 Russland 15 700 2 21 000 2 3 628 Spanien 295 274 127 Ukraine – – 1 054 USA 524 257 191 Weißrussland – – 1 155 1 alte Länder; 2 UdSSR The referenced media source is missing and needs to be re-embedded. © wissenmedia/Rita Reiser Roggen Roggen © wissenmedia/Rita Reiser The referenced media source is missing and needs to be re-embedded. © wissenmedia Getreidearten Getreidearten © wissenmedia zu den Süßgräsern gehörende Pflanze, die das wichtigste Brotgetreide Nord- und Osteuropas liefert. Der Roggen stammt wahrscheinlich aus dem westlichen Innerasien oder Kleinasien und war schon in der Jungsteinzeit in Deutschland verbreitet. Roggen hat sich als Unkraut des Weizens verbreitet, den er in klimatisch schlechten Lagen verdrängte (sekundäre Kulturpflanze). Er hat 1 – 2 m lange Stängel und eine 15 cm lange Ähre mit Grannen. Man unterscheidet Winter- (Winterroggen) und Sommerform (Sommerroggen). Die Roggenkörner sind von bläulicher bis grauer Farbe, aus ihnen werden Mehl und Grütze gewonnen. Roggen wird zur Korn-(Roggen-)Branntweingewinnung verwertet. Seine weite Verbreitung verdankt er seiner Anspruchslosigkeit an den Boden und seiner Winterhärte. Die verbreitetste Roggensorte ist die Petkuser , zur frühen Futtergewinnung (April) wird Lithoroggen angebaut. Schneeschimmel ( Fusarium ), Rost ( Rostkrankheiten ) und Stängelbrand sind häufige Krankheitserreger; Roggenschädlinge: besonders Blumenfliege und Stockälchen.

Auch: Secale cereale