Rom ạ nik
Stilbildende Metallarbeiten entstanden in der Romanik insbesondere im Maasland, wo bereits früh Künstlerpersönlichkeiten bekannt sind. Den Figuren des Renier von Huys (Taufbecken Lüttich, 1107 – 1118) ist die Antikenrezeption anzusehen; Rogerus von Helmarshausen, tätig in Sachsen, schrieb bereits um 1100 ein Kunst-Handbuch („De diversis artibus“). Hauptaufgabe der Goldschmiedekunst war die Herstellung von Reliquiaren (Friedrich I. Barbarossa in Cappenberg, um 1160), Retabeln (Pala d ’ Oro in San Marco in Venedig, 1105), liturgischem Gerät und Altären (Kölner Dreikönigsaltar des Nikolaus von Verdun, 1181 – 1230). Die größten Sammlungen der romanischen Kleinkunst befinden sich in Conques und in Berlin (Welfenschatz).